Küchengeschichte: Früher waren Küchenarbeiten so arbeitsintensiv, dass das Küchenpersonal die Arbeiten teilweise in eigenen Räumen des Gebäudes durchführte. Mit der Jahrhundertwende folgte die konsequente Umorganisation des „Arbeitsplatzes Küche“ als Ein-Frau-Betrieb: 1924 wurde die so genannte Frankfurter Küche eingeführt, eine auf die Optimierung von Arbeitsabläufen hin konzipierte Küchenzeile, in der für gemütliches Verweilen allerdings kein Platz mehr war.

Heute erleichtern Küchengeräte und vorbereitete Zutaten das Kochen derart, dass die Küche mehr als kommunikatives Zentrum der Wohnung genutzt werden kann. Der Esstisch rückt wieder in die Küche – oder zumindest nah daran.

Beim Neubau soll die Küche möglichst im Osten oder Nordosten sein, somit scheint Morgensonne hinein und der Bratengeruch wird vom Westwind nicht in den Raum zurück geblasen.

 


 
   
agb